Warum wir Climb bauen

5,56 Millionen Deutsche über 18 Jahre sind überschuldet. 30 Prozent geben an, nicht ausreichend für das Alter vorzusorgen. 28 Prozent leiden unter starkem finanziellem Stress. Ein Viertel der Menschen, die überhaupt sparen, kommt mit den eigenen Rücklagen gerade mal zwei Monate aus. Diese Zahlen sind der Ausgangspunkt, aus dem Climb entstanden ist.

Das Problem: Wissen allein verändert kein Verhalten

Finanzratgeber, Budget-Vorlagen und Spartipps gibt es im Überfluss. Trotzdem ändern sich die Zahlen oben kaum. Der Grund dafür ist selten fehlendes Wissen – die meisten Menschen wissen, dass sie mehr sparen oder ihre Fixkosten überprüfen sollten. Was fehlt, ist die Übersetzung dieses Wissens in tatsächliches, wiederholbares Verhalten im Alltag.

Genau diese Lücke zwischen Wissen und Verhalten ist der Grund, warum wir Climb nicht als weiteren Budget-Rechner oder Spartipps-Blog gebaut haben, sondern als App, die auf Verhaltenspsychologie statt auf starre Vorgaben setzt.

Unser Ansatz: Vier Schritte statt starrer Budgets

Climb ist um ein einfaches Prinzip herum aufgebaut, das sich durch die ganze App zieht:

1. Mindset Die Verknüpfung von Psychologie und Finanzen verstehen – warum wir die Geldentscheidungen treffen, die wir treffen.

2. Erkenntnis Die eigenen Verhaltensmuster erkennen und lernen, sie zu durchbrechen.

3. Anwendung Das Gelernte praktisch im Alltag anwenden und erste Erfolge erleben.

4. Wiederholung Die Erkenntnisse trainieren, bis sie zur Gewohnheit werden.

In der App heißt das konkret: „Journeys“, die in kleine Etappen unterteilt sind, statt eines einzigen großen Finanzplans. Ergänzt wird das durch tägliche Tipps und kleine Übungen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen – mit dem Ziel, Impulse zu unterbrechen und neue Gewohnheiten aufzubauen, statt einmalig Wissen zu vermitteln, das dann doch nicht angewendet wird.

Warum nicht einfach noch ein Budget-Tool?

Klassische Budget-Apps und Haushaltsbücher setzen voraus, dass fehlende Kontrolle über Geld ein reines Organisationsproblem ist – mehr Kategorien, genauere Tabellen, strengere Regeln. Unsere Erfahrung und die zugrunde liegende Verhaltensforschung zeigen etwas anderes: Der Engpass liegt selten in der fehlenden Tabelle, sondern in unbewussten Mustern, Impulsen und Trigger-Situationen, die kein Budget-Tool der Welt allein löst.

Deshalb setzt Climb bewusst nicht auf noch mehr Kategorien oder strengere Regeln, sondern auf Reflexion und Wiederholung – wissenschaftlich fundiert, aber alltagstauglich aufbereitet, ohne Druck und ohne Überforderung.

Für wen wir Climb bauen

Climb richtet sich besonders an junge Menschen am Anfang ihrer finanziellen Laufbahn – aus einem einfachen Grund: Veränderungen, die heute angestoßen werden, zahlen sich über Jahrzehnte aus, und was man früh lernt, wird morgen einfach zur Gewohnheit. Die Entscheidungen rund um das erste Gehalt sind dabei besonders wichtig, weil sich hier zum ersten Mal zeigt, welche Routinen sich festsetzen (mehr dazu im Artikel „Erstes Gehalt: Was du mit deinem Geld als Erstes tun solltest“).

Daneben richtet sich Climb auch an Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden ein niedrigschwelliges Financial-Wellbeing-Angebot bereitstellen möchten – mit derselben Grundidee: reale Alltagssorgen adressieren, statt einmaliger Workshops (mehr dazu im Artikel „Financial Wellbeing als Mitarbeiterbenefit“).

Was uns wichtig ist

Keine Bewertung. Wer sich mit Geld beschäftigt, tut das oft schon mit einem ungutem Gefühl. Climb ist so gestaltet, dass niemand sich für die eigene finanzielle Situation rechtfertigen muss.

Keine Anlageberatung. Climb ist ein Werkzeug für Finanzbildung und Gewohnheitsbildung – keine Anlage-, Kredit- oder Steuerberatung.

Wissenschaftlich fundiert, aber nicht akademisch. Die Impulse in der App basieren auf Verhaltenspsychologie, aufbereitet so, dass sie im Alltag ankommen statt in einem Fachartikel zu verschwinden.

Climb hinter den Kulissen

Climb wird von der GoClimb GmbH mit Sitz in Heidelberg entwickelt. Für alle, die es genau wissen wollen: Die App ist im Apple App Store verfügbar, aktuell 14 Tage kostenlos und in vollem Funktionsumfang testbar.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick

  • Climb entstand aus der Beobachtung, dass Finanzwissen in Deutschland vorhanden ist, aber selten in echtes Verhalten übersetzt wird – sichtbar an Zahlen wie 5,56 Millionen überschuldeten Erwachsenen.
  • Vier Prinzipien prägen das Produkt: Mindset, Erkenntnis, Anwendung, Wiederholung.
  • Statt starrer Budgets setzt Climb auf „Journeys“ in kleinen Etappen und tägliche Impulse.
  • Climb richtet sich an junge Menschen am Anfang ihrer finanziellen Laufbahn sowie an Unternehmen, die Financial Wellbeing als Benefit anbieten wollen.
  • Keine Bewertung, keine Anlageberatung – der Fokus liegt auf Alltagskompetenz und Gewohnheiten.

Lerne Climb kennen

Ob als App für den eigenen Alltag oder als Pilotprogramm im Unternehmen – am besten lässt sich Climb im echten Einsatz erleben. Teste Climb oder sprich mit uns über einen Pilot.

Quellen

  1. Creditreform, SchuldnerAtlas Deutschland 2024 – 5,56 Mio. überschuldete Erwachsene
  2. OECD, International Survey of Adult Financial Literacy 2023 – 30 % unzureichende Altersvorsorge
  3. TK Stressreport 2025, Techniker Krankenkasse – 28 % starker finanzieller Stress
  4. YouGov/Postbank, „Deutschland bleibt ein Land der Sparer“, Oktober 2025 – 1/4 der Sparer mit Rücklagen für max. 2 Monate

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