Nachlassverzeichnis erstellen

Kostenloses Tool mit Excel- und PDF-Vorlage: Erfasse Vermögen, Schulden, Verträge und digitale Zugänge an einem Ort, zur Vorsorge für dich und deine Familie oder als Erbin oder Erbe nach einem Todesfall. Am Ende lädst du ein fertiges Nachlassverzeichnis als PDF herunter.

  • Kein Konto
  • Kein Upload
  • Daten bleiben auf deinem Gerät

Lieber offline arbeiten? Nachlassverzeichnis als Excel PDF-Vorlage zum Ausdrucken

Nachlassverzeichnis: Vorlage, Tool und Excel in einem

Ein Nachlassverzeichnis ist eine vollständige Aufstellung von Vermögen und Schulden einer Person. Gebraucht wird es in zwei Situationen: zur Vorsorge, damit Angehörige im Ernstfall schnell den Überblick haben, und nach einem Todesfall, wenn Erben den Nachlass erfassen müssen. Mit dem Tool oben erstellst du beides kostenlos im Browser. Wer lieber offline arbeitet, nutzt die Nachlassverzeichnis-Vorlage als Excel-Datei oder als PDF-Template zum Ausdrucken.

Wann brauche ich ein Nachlassverzeichnis?

  • Zur Vorsorge. Wer Konten, Versicherungen, Verträge und Zugänge aufschreibt, erspart Angehörigen im Ernstfall wochenlanges Suchen. In dieser Form heißt das Verzeichnis oft auch Notfallordner.
  • Für Pflichtteilsberechtigte. Wer pflichtteilsberechtigt, aber nicht Erbe ist, kann vom Erben Auskunft über den Nachlass verlangen, auch in Form eines Nachlassverzeichnisses (§ 2314 BGB).
  • Für den Erbschein. Das Nachlassgericht fragt nach dem Wert des Nachlasses, weil sich die Gebühren danach richten.
  • Für das Finanzamt. Für die Erbschaftsteuer zählt der Wert des Nachlasses am Todestag. Ein sauberes Verzeichnis ist die Grundlage für die Erklärung.
  • In der Erbengemeinschaft. Erben mehrere Personen, schafft eine gemeinsame Aufstellung Klarheit, bevor der Nachlass aufgeteilt wird.

Was gehört in ein Nachlassverzeichnis?

Ein vollständiges Nachlassverzeichnis hat drei Teile, so wie auch Anwälte und Notare es aufbauen:

  • Aktiva: Bankkonten, Sparbücher, Depots, Bausparverträge, Immobilien, Fahrzeuge, Wertgegenstände, Unternehmensanteile und Forderungen, etwa Darlehen an Dritte oder Steuererstattungen.
  • Passiva: Schulden der verstorbenen Person wie Kredite, offene Rechnungen oder Steuernachzahlungen, dazu die Erbfallkosten, etwa für Bestattung, Grabstein und Nachlassgericht.
  • Schenkungen zu Lebzeiten: Größere Schenkungen der letzten zehn Jahre können den Pflichtteil erhöhen und bei der Erbschaftsteuer mitzählen.

Maßgeblich sind die Werte am Todestag, und zu jedem Posten gehört ein Beleg wie ein Kontoauszug, ein Gutachten oder eine Rechnung. Zur Vorsorge kommen Verträge, Abos, Versicherungen, digitale Konten und persönliche Wünsche dazu, also alles, was Angehörige später kündigen oder regeln müssen.

Nachlassverzeichnis als Excel-Vorlage oder PDF-Template

Du willst nichts online eingeben? Dann lade dir die kostenlose Vorlage herunter. Die Excel-Vorlage hat ein Tabellenblatt pro Bereich, Auswahllisten und automatische Summen für Aktiva, Passiva und den Nachlass netto. Das PDF-Template ist zum Ausdrucken und Ausfüllen von Hand gedacht.

Häufige Fragen zum Nachlassverzeichnis

Ist das Nachlassverzeichnis-Tool kostenlos?

Ja. Das Online-Tool, die Excel-Vorlage und die PDF-Vorlage sind kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

Muss ein Nachlassverzeichnis vom Notar erstellt werden?

Nein, in der Regel reicht ein selbst erstelltes Verzeichnis. Pflichtteilsberechtigte können aber verlangen, dass ein Notar das Nachlassverzeichnis aufnimmt (§ 2314 BGB). Die Kosten dafür trägt der Nachlass.

Welcher Stichtag gilt für die Werte im Nachlassverzeichnis?

Nach einem Todesfall gilt der Todestag. Kontostände zum Todestag kannst du bei der jeweiligen Bank erfragen. Nutzt du das Verzeichnis zur Vorsorge, trägst du aktuelle Werte ein und aktualisierst sie regelmäßig.

Was gehört in ein Nachlassverzeichnis?

Alle Vermögenswerte (Aktiva) wie Konten, Depots, Immobilien, Fahrzeuge und Forderungen, alle Schulden (Passiva) einschließlich der Erbfallkosten wie Bestattung und Grabstein sowie größere Schenkungen der letzten zehn Jahre. Zu jedem Posten gehört ein Beleg.

Ersetzt ein Nachlassverzeichnis das Testament?

Nein. Das Nachlassverzeichnis listet auf, was vorhanden ist. Wer was bekommt, regelt ein Testament. Dieses muss handschriftlich verfasst oder notariell beurkundet werden.

Gibt es das Nachlassverzeichnis auch als Excel-Vorlage?

Ja. Die kostenlose Excel-Vorlage enthält ein Tabellenblatt pro Bereich, Auswahllisten und automatische Summen für Aktiva, Passiva und den Nachlass netto. Sie funktioniert in Excel und LibreOffice.

Werden meine Daten gespeichert?

Nicht bei uns. Deine Eingaben bleiben im Browser auf deinem Gerät, und auch das PDF wird dort erzeugt. Es gibt kein Konto und keinen Upload.

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine Rechtsberatung. Stand: September 2026.

Kein Ersatz für rechtliche Beratung. goclimb.com

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